Gesprächsgrundlage mit den USA - Der irre 10-Punkte-Plan der Mullahs
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Gesprächsgrundlage mit USA: Der fragwürdige 10-Punkte-Plan der MullahsEin 10-Punkte-Plan im Geiste von Ayatollah Ali Chamenei (†86)Foto: IMAGO/NurPhotoGonne Garlingmit Material von AFP, AP und DPA08.04.2026 - 08:42 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenWashington/Teheran – Stehen die USA und der Iran kurz vor der Einigung über einen dauerhaften Waffenstillstand? Laut US-Präsident Donald Trump seien die Verhandlungen über einen langfristigen Frieden im Nahen Osten „sehr weit fortgeschritten“. Den USA liege ein 10-Punkte-Vorschlag aus Teheran vor, der „eine tragfähige Grundlage“ darstelle. Jetzt sickerten erste Eckpunkte aus dem Plan durch.Offiziell ist von den Forderungen Irans nichts bekannt. Nachrichtenagenturen, die den mächtigen Revolutionsgarden nahestehen, berichten jedoch über erste Details. Sollten sie stimmen, wären sie für die USA und Israel allerdings kaum zu akzeptieren. Denn: Wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtet, soll der Iran die Kontrolle über die Straße von Hormus behalten – und auch Uran anreichern dürfen. Zudem müssten die harten internationalen Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden. Gefordert werden außerdem Kriegsentschädigungen und ein Abzug der US-Streitkräfte aus der Region. Der Krieg müsse an allen Fronten enden, einschließlich im Libanon.Über ähnliche Details aus dem 10-Punkte-Plan berichtet auch die Nachrichtenagentur Fars – sie klingen dort allerdings etwas moderater: In ihrem Bericht heißt es, dass sich der Iran gemäß dem Plan verpflichten werde, niemals Atomwaffen herzustellen. Die Urananreicherung soll nach Verhandlungen zumindest eingeschränkt werden. Teheran stimme außerdem zu, mit anderen Ländern in der Region über Friedensabkommen zu sprechen. Auffällig: In der englischen Übersetzung des Iran-Plans wird die Erlaubnis zur Atom-Anreicherung gar nicht erst erwähnt, dieser Punkt findet sich nur in der originalen, persischen Version. Trump hatte bislang immer betont, eines der wichtigsten Kriegsziele sei es...




