Gesetzliche Regelung: Psychologen fordern gestaffelte Altersgrenze für soziale Medien
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Gesetzliche Regelung : Psychologen fordern gestaffelte Altersgrenze für soziale MedienVon Heike Schmoll, Berlin04.05.2026, 13:16Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenImmer am Daddeln: Jugendliche mit SmartphonesPicture AlliancePsychologen warnen vor den Auswirkungen auf das Kindeswohl durch die übermäßige Nutzung sozialer Medien. Ihr Bundesverband spricht sich für eine gesetzliche Regulierung aus.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Der Bundesverband der Psychologinnen und Psychologen hält gesetzliche Regelungen für die Nutzung sozialer Medien durch Kinder und Jugendliche für dringend erforderlich. Die eklatante Zunahme von psychischen Störungen wie Angst- und Aufmerksamkeitsstörungen, Depressionen und die Entwicklung von Abhängigkeiten sei mittlerweile wissenschaftlich gut belegt. Die übermäßige Nutzung durch Heranwachsende sei entwicklungspsychologisch relevant und habe massive Auswirkungen auf das Kindeswohl.Aufgrund der Intransparenz und Komplexität aktueller Social-Media-Plattformen sollte die Verantwortung aus Sicht der Psychologen dem Verursacherprinzip entsprechend bei den jeweiligen Betreibern von Plattformen liegen. Politiker müssten aber für eine gesetzliche Regulierung sorgen und ausreichende Kontrollmöglichkeiten etablieren.Pädagogen brauchen MedienkompetenzAußerdem müssten Plattformen aus Sicht der Psychologen die verwendeten Algorithmen verpflichtend offenlegen. Plattformbetreiber sollen dazu verpflichtet werden, die Funktionsweise und Entscheidungslogiken von Algorithmen, deren Auswirkungen auf Nutzer sowie Methoden und Ergebnisse von Compliance-Prüfungen transparent darzulegen, heißt es in der Resolution. Diese Mechanismen sollen „für Aufsichtsbehörden und Forschungseinrichtungen nachvollziehbar und überprüfbar“ sein.Die Psychologen halten auch eine altersgerechte Staffelung für den Zugang zu Social-Media-Plattformen für nötig. Rechtliche Vorgaben könnten Eltern in der Medienerziehung ihrer Kinder unterstützen. I...





