Für Bürgergeldempfänger - Bund sollte Kassen vier Milliarden pro Jahr zahlen
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Für Bürgergeldempfänger: Bund sollte vier Milliarden Euro pro Jahr an Kassen zahlenSPD-Experte: Bundestag könnte Reform nachverhandelnDie Krankenkassen zahlen für die Gesundheitskosten von Bürgergeldempfängern jedes Jahr MilliardenFoto: Martin Schutt/dpaJosefForster05.05.2026 - 15:37 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBerlin – Es ist DAS größte Streitthema der großen Gesundheitsreform: Wer zahlt für die Gesundheitskosten der Millionen Bürgergeldempfänger? Aktuell ist die Antwort klar – vor allem die Beitragszahler! Jedes Jahr müssen sie rund zwölf Milliarden Euro stemmen. Experten sagen: Das ist eigentlich eine staatliche Aufgabe – und damit Sache des Bundes. Doch genau da liegt das Problem. Wegen der klammen Haushaltslage will der Bund weiter nur einen kleinen Teil übernehmen. Das zeigt der Kabinettsentwurf von Gesundheitsministerin Nina Warken (46, CDU). 250 Millionen Euro soll es 2027 geben, dann schrittweise steigend bis zu zwei Milliarden Euro ab 2031. Heißt: Der Staat zahlt auch in Zukunft nur einen kleinen Teil der Bürgergeld-Gesundheitskosten – der Rest bleibt an den Beitragszahlern hängen.Christos Pantazis (50) ist gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-BundestagsfraktionFoto: Sebastian Gollnow/dpaJetzt kündigt SPD-Gesundheitsexperte Christos Pantazis (50) an: Dabei darf es nicht bleiben! Zu BILD sagt er: „Es kann auf Dauer nicht gerecht sein, dass Beitragszahler der gesetzlichen Krankenversicherung einen erheblichen Teil dieser Kosten tragen.“ Pantazis: „Das parlamentarische Verfahren werden wir daher aktiv nutzen, um diese Frage weiter zu adressieren.“ Bedeutet: Der SPD-Politiker will sich im Bundestag dafür einsetzen, dass es mehr Geld aus dem Haushalt für die Bürgergeld-Gesundheitskosten gibt. Für jeden Bürgergeldempfänger zahlt der Bund laut Techniker Krankenkasse nur 144 Euro im Monat an die Kassen. Tatsächlich kosten die Versicherten aber mehr als 400 Euro. Die Lücke zahlen die gesetzlich Versicherten – insgesamt rund zwölf Milliarden Eu...





