FOlge des Irankriegs: Ifo-Geschäftsklima deutlich verschlechtert
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FOlge des Irankriegs : Ifo-Geschäftsklima deutlich verschlechtertVon Patrick Welter24.04.2026, 11:05Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenDie hohen Spritpreise belasten auch die UnternehmenJanek StempelDie Risiken für die konjunkturelle Erholung in Deutschland steigen. Die Stimmung der Unternehmen verdunkelt sich zunehmend, wie der Verfall des Ifo-Geschäftsklimaindex zeigt. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im April deutlich verschlechtert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel von 86,3 auf 84,4 Punkte und liegt damit so niedrig wie zuletzt im Mai 2020. „Die Irankrise trifft die deutsche Wirtschaft hart“, kommentierte Clemens Fuest, der Präsident des Ifo-Instituts in München.Die Umfrage unter 9000 Unternehmen spiegelt nicht nur die als Folge des Irankriegs stark gestiegenen Energiepreise, sondern deutet auch auf eine generell höhere Geschäftsunsicherheit hin. Ein entsprechender Teilindikator stieg abermals an und liegt nun so hoch wie zuletzt im Jahr 2022.Schon im März hatte das Geschäftsklima sich deutlich eingetrübt. Auch andere Unternehmensumfragen zeigen eine stark eingetrübte Stimmung an. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global für Deutschland deutet auf eine Schrumpfung der Wirtschaftsleistung im April hin.Mit dem Verfall der zuvor moderaten Zuversicht steigt das Risiko, dass die erwartete konjunkturelle Erholung sich weiter nach hinten verschiebt. Die Bundesregierung hatte die Wachstumsprognose für dieses Jahr zuletzt von eins auf 0,5 Prozent halbiert, im Einklang mit den Erwartungen der großen Wirtschaftsforschungsinstitute.Mehr zum ThemaWeniger AufträgeDeutsche Wirtschaft rutscht in Rezessionsbereich




