Ferien im Kloster Weltenburg: Es ist zum Niederknien
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
Ferien im Kloster Weltenburg : Es ist zum NiederknienVon Barbara Liepert07.04.2026, 19:14Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenKloster mit Spa: Benediktinerabtei Weltenburg mit angeschlossenem Wellnessbereich, dem Donaustrand.Picture AllianceUngebändigte Natur, die schönste Barockkirche Bayerns und die saubersten Zimmer Deutschlands: Im Benediktinerkloster Weltenburg ist man der Himmelspforte sehr nah. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Morgens liegt dieser Ort im Nebel, so wie alles an der Donau, und nebulös und geheimnisvoll ist auch schon sein Name: die Weltenburger Enge. Was ist das für ein Ort, der gleichzeitig weltengroß und eng ist? Kenner der Gegend lieben ihn – die sagenhaft schöne Asamkirche, den Biergarten unter Kastanien an diesem unerhörten Ort, an dem die Donau eine Schleife zieht, als wolle sie ein Ausrufezeichen formen, ehe sie ein mächtiges Kalksteinmassiv durchbricht, die berühmte Enge.Früh schon wurde das Naturmonument unter Schutz gestellt, König Ludwig I. war bereits im Jahr 1840 so weitsichtig, den Ort vor allen drohenden Veränderungen des einsetzenden Industriezeitalters zu bewahren, und davon profitieren bis heute nicht nur der Turmfalke und der Uhu, die hier in den Kalksteinwänden nisten, sondern auch die Besucher: Im Sommer treiben sie mit einem der Ausflugsdampfer oder dem Kanu durch die Enge, wo ihnen der Mund offen stehen bleibt angesichts der hochaufragenden, unverbauten Kalksteinlandschaft, die eingefasst von üppigen Wäldern aus dem Morgennebel auftaucht.Bescheidenheit und DramaUnd falls die Donau doch auch tagsüber ihren Mantel aus Nebel über den Donaudurchbruch und seine Felslandschaft legt, liegt am Tor zur Schlucht noch ein anderes Fenster zum Himmel: Die Asamkirche, die eigentlich St. Georg heißt, ist das Herz der Benediktinerabtei Weltenburg und in ihrem Inneren von so überwältigender Schönheit, dass sich die Betrachter erst einmal hinsetzen müssen.Einige fallen sogar auf die Knie, denn so viel Theater auf dem H...





