Expertin erklärt - Es geht! So haben andere Wal-Rettungen geklappt
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Expertin erklärt: Es geht! So haben andere Wal-Rettungen geklapptFrances Gulland war schon an mehreren Aktionen beteiligtFrances Gulland: Eine der erfahrensten Expertinnen für MeeressäugerFoto: One Health Institute/Facebook22.04.2026 - 13:25 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenWismar (Mecklenburg-Vorpommern) – Ganz Deutschland schaut derzeit auf die Ostsee: Buckelwal „Timmy“ liegt auf einer Sandbank fest, Helfer kämpfen um sein Leben, versuchen, ihn frei zu bekommen. Doch wie groß sind die Chancen wirklich? Eine der erfahrensten Wal-Forscherinnen der Welt dämpft die Erwartungen. Im Interview mit dem „Spiegel“ erklärt Meeres-Tierärztin Frances Gulland, warum solche Rettungsaktionen oft viel komplizierter sind, als viele glauben.Einer der Gründe ist, dass wir nicht mit den Tieren kommunizieren können. „Wir wissen nicht, wie Wale denken“, sagt Gulland im „Spiegel“. Ihr Verhalten lasse sich deshalb kaum gezielt steuern.Buckelwal „Timmy“ auf der Sandbank. Helfer kämpfen um sein ÜberlebenFoto: IMAGO/SNS UGSo versuchen Helfer, Wale zu rettenBei solchen Rettungsversuchen greifen Teams zu ganz unterschiedlichen Mitteln. Im „Spiegel“ beschreibt Gulland, dass unter anderem Walgesänge abgespielt wurden – sogenannte Futterrufe, die Tiere anlocken sollen. Die Idee: eine Art akustischen Weg zurück ins Meer schaffen. Gleichzeitig kamen auch abschreckende Geräusche zum Einsatz, etwa Orca-Laute oder künstliche Alarmtöne, um die Wale in eine bestimmte Richtung zu drängen. Doch die Reaktionen blieben unberechenbar. „Die Tiere reagierten teilweise kurzfristig, drehten ab oder änderten die Richtung, aber sie kehrten oft wieder um oder ignorierten die Signale komplett“, so die Expertin.Tierärztin Dr. Frances Gulland kümmert sich um einen gestrandeten WalFoto: One Health Institute/FacebookAuch mit physischem Druck wurde gearbeitet. Boote erzeugten Lärm mit Stahlrohren, auf die geschlagen wurde, um die Tiere zu vertreiben. Sogar Feuerwehrschläuche kamen zum Einsatz: Wasser wurde...



