Eta gibt erstes Interview - „Ich kann mich wehren und kann zurückschreien.“
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Eta gibt erstes Interview: „Ich kann mich wehren und ich kann zurückschreien.“Marie-Louise Eta (34) feierte gegen Wolfsburg ihr Debüt als Bundesliga-CheftrainerinFoto: Andreas Gora/dpa22.04.2026 - 18:00 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenDie Ernennung von Marie-Louise Eta (34) zur Cheftrainerin der Bundesliga-Männermannschaft des 1. FC Union Berlin sorgte weltweit für Aufsehen. Jetzt spricht Eta in der „ZEIT“ erstmals ausführlich über ihren Job und was seit dem 11. April, dem Tag, an dem sie auf Steffen Baumgart (54) folgte, alles passiert ist.Eta über...… ihre Aufgabe als „Feuerwehrfrau“: Es hilft schon ein bisschen, dass da eine neue Stimme zu den Spielern spricht. Es löst erst mal das Gefühl aus, jeder Spieler könne sich neu beweisen. Gleiche Chancen für alle. Meine Aufgabe ist es dann, auch wirklich alle mitzunehmen.… den Unterschied in der Zusammenarbeit mit Männern und Frauen: Es gibt keinen. Ich habe es mit Individuen zu tun. Jetzt können Sie sagen: Frauen sind sensibler und Männer sind eitler. Für mich sind das Klischees. Es gibt genug sensible Männer, denen ich schon den Arm auf die Schulter legen musste. Es waren wiederum Frauen darunter, denen man als Trainer Feuer unterm Hintern machen muss. ...die Aufmerksamkeit ihr gegenüber: Ich kann das Interesse verstehen. Mir ist bewusst, was das gesellschaftlich bedeutet. Da entsteht eine Verantwortung für mich – ob ich will oder nicht. Mir ging es nie darum, vordergründig darum, die Rolle der Frau zu stärken. Ich wollte schon immer mit Leistung überzeugen.… ihre Anfänge als Fußballerin: „Lass dich nicht von einem Mädchen ausspielen!“ So was habe ich von Bolzplätzen schon noch im Ohr. Ich habe mir über die Jahre ein dickes Fell zugelegt. Aber ich kann mich wehren, ich kann weghören. Und ich kann zurückschreien. Und es ist nicht alles eine Frage des Geschlechts ... Mein Papa hat sich immer einen Jungen gewünscht, er hatte schon zwei Töchter, als ich auf die Welt kam. Erzwungen hat er nichts, aber wir ha...





