ESC-Tagebuch aus Wien (5): Wolfram Weimer besucht Sarah Engels – aber irgendwie auch nicht
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ESC-Tagebuch aus Wien (5) : Wolfram Weimer besucht Sarah Engels – aber irgendwie auch nichtVon Peter-Philipp Schmitt, Wien14.05.2026, 13:17Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenBitte recht freundlich: Kulturstaatsminister Wolfram Weimer schießt ein Erinnerungsfoto von sich und Sängerin Sarah Engels beim Botschafterempfang in Wien.dpaDie deutsche Bundesregierung drückt Sarah Engels die Daumen, und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer kommt sogar nach Wien. Allerdings aus einem anderen Grund.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Nein, er kam nicht für Sarah Engels eigens nach Wien, die deutsche Kandidatin beim Eurovision Song Contest (ESC). Kulturstaatsminister Wolfram Weimer war in der Stadt, um Israels Teilnehmer Noam Bettan den Rücken zu stärken. So hatte es der parteilose Politiker in Brüssel laut der Deutschen Presse-Agentur am Rande eines Treffens der europäischen Kulturminister über den ESC am Dienstag angekündigt. Er sei sehr froh, dass Israel antreten dürfe, und fahre deshalb nach Wien, um sich auch den israelischen Sänger anzuhören. „Es ist kein Ort, wo politische Dinge in dieser Dimension eine Rolle spielen sollten.“Da klang es noch nicht danach, als ob es bei seinem Besuch auch um Sarah Engels gehen könnte. Weimer aber kam dann doch zum Empfang des deutschen Botschafters in Österreich, Vito Cecere, und seines italienischen Kollegen Giovanni Pugliese am Mittwochabend in der Arena21 im Wiener Museumsquartier.Der Botschafterempfang der deutschen ESC-Delegation hat Tradition und findet meist zusammen mit dem Gastgeberland statt. Österreichs Kandidat Cosmó aber stand kurz zuvor noch bei der ersten Generalprobe für das zweite Halbfinale auf der Bühne in der Wiener Stadthalle; er war also verhindert. So traten Sarah Engels und der Italiener Sal Da Vinci nacheinander und dann auch gemeinsam auf. Sie sang „Fire“, er sein „Per Sempre Sì“.Nur am Rande ging es auch um Israel und die BoykotteBei dem Empfang ging es nur am Ra...




