Eric Swalwell (USA): VorKongressabgeordneter der US-Demokraten tritt wegen Vergewaltigungsvorwürfen zurück
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Eric Swalwell Kongressabgeordneter der US-Demokraten tritt wegen Vergewaltigungsvorwürfen zurück Eric Swalwell wollte einst für die US-Demokraten ins Weiße Haus, bei der Gouverneurswahl in Kalifornien galt er als ein Favorit. Dann wurden Vorwürfe des sexuellen Übergriffs laut. Der Politiker weist sie zurück, zieht aber Konsequenzen. 14.04.2026, 02.42 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Eric Swalwell: »Es tut mir unendlich leid für die Fehlentscheidungen, die ich in meiner Vergangenheit getroffen habe« Foto: Rich Pedroncelli / AP aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Der Abgeordnete der Demokraten im US-Repräsentantenhaus, Eric Swalwell, will nach Vorwürfen sexueller Übergriffe seinen Sitz im Kongress aufgeben. Zwar werde er sich gegen »die falschen Anschuldigungen« wehren, teilte der 45-Jährige am Montag (Ortszeit) in einer Erklärung mit. »Ich muss jedoch die Verantwortung für die Fehler übernehmen, die ich tatsächlich begangen habe.« Swalwell hatte bereits am Sonntag seine Kampagne für das Amt des Gouverneurs von Kalifornien ausgesetzt. Schon dabei hatte er erklärt : »An meine Familie, mein Team, Freunde und Unterstützer: Es tut mir unendlich leid für die Fehlentscheidungen, die ich in meiner Vergangenheit getroffen habe.« Das wiederholte er am Montag fast wortgleich. Wann genau er seinen Kongresssitz aufgeben wird, sagte Swalwell nicht. pic.twitter.com/JbKgSORgu4 — Rep. Eric Swalwell (@RepSwalwell) April 13, 2026 Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Deaktivieren Sie Drittanbieter-Inhalte im Privacy-Center Zur Datenschutzerklärung Wenige Tage zuvor waren zwei Medienberichte veröffentlicht worden, in denen Frauen schwere Anschuldigungen gegen Swalwell erhoben. Wie der »San Francisco Chronicle« zuerst berichtete, warf eine namentlich nicht genannte frühere Mitarbeiterin Swalwell vor, sie sexuell missbraucht zu haben, als sie zu betrunken war, um ihre Zustimmung zu geben. Im September 2019 sei sie nackt in seinem Bett aufgewacht und habe die körperlichen Folgen eines Geschlechtsverkehrs gespürt, sagte sie der Zeitung. An den Verlauf des Vorabends habe sie keinerlei Erinnerungen. Im April 2024, als sie nicht mehr für Swalwell arbeitete, habe er sie nach einer Wohltätigkeitsgala in New York missbraucht. Nur wenige Stunden später veröffentlichte der Sender CNN seine Recherchen zum selben Thema. Demnach beschuldigen insgesamt vier Frauen Swalwell wegen sexuellen Fehlverhaltens; er soll unter anderem ungefragt Nacktfotos und explizite Nachrichten verschickt haben. Eine der Frauen gab an, Swalwell habe sie 2024 vergewaltigt, als sie stark alkoholisiert gewesen sei. Es handelt sich mutmaßlich um dieselbe Frau, die auch der »San Francisco Chronicle« zitierte. Swalwell wies die Vorwürfe umgehend zurück. Wie die »New York Times« und CNN berichten, ermittelt mittlerweile die Staatsanwaltschaft von Manhattan gegen ihn. Am Sonntag wurde zudem ein Schreiben veröffentlicht, das von mehr als 50 ehemaligen Mitarbeitern Swalwells unterzeichnet wurde. Darin wurden die Anschuldigungen gegen ihn als »glaubwürdig« bezeichnet. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner forderten zudem, der demokratische Abgeordnete solle sein Mandat im Kongress niederlegen und auf seine Kandidatur für das Gouverneursamt verzichten. Mehr zum Thema Rechtspsychologe Steller über Falschaussagen: »Ich traue Menschen Böses zu« Ein SPIEGEL-Gespräch von Christopher Piltz und Wiebke Ramm Swalwell ist unter den US-Demokraten eine feste Größe. Er sitzt seit 2013 im Kongress. 2019 bewarb er sich für die Präsidentschaftskandidatur seiner Partei, stieg jedoch frühzeitig aus dem Rennen aus. Bei der Wahl zum Gouverneur in Kalifornien, aus der er sich nun zurückzog, gehörte er zu den aussichtsreichen Kandidaten. aar/AFP/dpa Startseite Feedback

