Entwicklungshilfe: Wo spart die Regierung eine Milliarde Euro?
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Entwicklungshilfe : Wo spart die Regierung eine Milliarde Euro?Von Carlota Brandis28.04.2026, 09:48Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenLars Klingbeil (SPD), Bundesminister der Finanzen, und Reem Alabali Radovan (SPD), Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, am Rande der IWF-Frühjahrstagung im April in WashingtondpaEntwicklungsministerin Alabali Radovan will werte- und interessensgeleitete Politik machen. Gleichzeitig steht sie unter großem Spardruck.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Die Entwicklungsministerin setzt den Rotstift an. Das hat Reem Alabali Radovan (SPD) immer wieder betont, auch als sie Anfang des Jahres das Reformpapier für ihr Haus vorgestellt hat. „Wir können einfach nicht überall alles machen“, sagte sie. Das Papier sollte das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) reformieren. Ein Prozess, der laut der Ministerin die deutsche Entwicklungszusammenarbeit strategischer, fokussierter und partnerschaftlicher machen soll – und das BMZ kosteneffizienter. Sie wolle einen Mittelweg zwischen Werten und Interessen gehen, sagte Radovan. Doch es bleibt bislang offen, an welcher Stelle genau gespart wird.Die angestrebte Reform des BMZ ist nicht nur dem Regierungswechsel im vergangenen Jahr geschuldet, zumal das Ministerium SPD-geführt bleibt. Starke Budgetkürzungen drängen Alabali Radovan zu einer Neuordnung. Schon im Haushalt 2025 hatte das BMZ knapp eine Milliarde Euro weniger Mittel zur Verfügung. 2026 wurde weiter gekürzt, sodass der Etat für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit bei rund zehn Milliarden Euro liegt. Die Bundestagsfraktion der Grünen will deshalb in einer Kleinen Anfrage, die der F.A.Z. vorliegt, von der Bundesregierung wissen, welche Zielvorgaben der Bundesregierung und welche Entwicklungsbereiche im Zuge dieser Budgetkürzungen konkret reduziert werden.In ihrer Antwort nennt die Regierung erstmals weitere Details zu dem geplanten Umbau: „Keine V...





