Dual Use: Worauf es für den Rüstungseinstieg ankommt
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Dual Use : Worauf es für den Rüstungseinstieg ankommt Gastbeitrag Von Stefan Widder und Christoph Goller30.04.2026, 10:41Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenEine Abfangdrohne schleudert ein Netz auf eine Drohne und bringt sie damit zum Absturz.dpaDual-Use-Produkte bieten Unternehmen eine große Chance, vom Ausbau militärischer Verteidigung zu profitieren. Aber es gilt, regulatorische Besonderheiten zu beachten. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Die militärische Verteidigung soll gestärkt werden. Ohne zivile Kapazitäten, Technologien und Innovationskraft der zivilen Wirtschaft, etwa der Bereiche Automotive und Maschinenbau, ist das nicht zu schaffen. So lautete die Botschaft des zweiten Industriedialogs Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (SVI), zu dem Vertreter von Politik, Rüstungsindustrie und ziviler Wirtschaft im März in Berlin zusammenkamen.Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Peter Leibinger, betonte, der Dialog diene nicht vorrangig dem „Pro-domo-Gedanken“ der Unternehmen, sondern der gemeinsamen Sicherheit. Für Geschäftsführer und Vorstände gilt jedoch: Das Wohl Deutschlands kann nicht alleiniger Kompass sein. Vielmehr muss auf informierter Grundlage abgewogen werden, ob ein Einstieg in die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie dem Unternehmenswohl dient. Dabei sind Haftungsrisiken und regulatorische Fallstricke zu beachten.Risiko persönlicher HaftungBei fehlerhaftem oder uninformiertem Ermessen droht der Unternehmensleitung persönliche Haftung. Dies kann auch für ein Unterlassen gelten, etwa bei einer Entscheidung gegen Verteidigungsaktivitäten. Doch nach einer BDI-Umfrage unter 143 Unternehmen kennen 63 Prozent nicht die regulatorischen Voraussetzungen für ein Engagement im Verteidigungssektor.Mehr zum ThemaZeitenwende in der ForschungWissenschaft im Dienst von Frieden und Sicherheit





