Druschba-Pipeline: Kaum ist Orbán weg, ist die Pipeline repariert
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Druschba-Pipeline : Kaum ist Orbán weg, ist die Pipeline repariertVon Othmara Glas22.04.2026, 17:19Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenKaum Druck: Ein Manometer an der Pumpstation der Druschba-Pipeline in BrodyReutersMehr als eine Woche nach der Wahl in Ungarn fließt wieder russisches Öl. War alles nur ein Manöver der Ukrainer gegen Orbán?Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Nach 85 Tagen fließt wieder russisches Öl durch die Druschba-Pipeline nach Ungarn und in die Slowakei. Das meldeten am Mittwochmittag ukrainische Medien unter Berufung auf nicht namentlich genannte Verantwortliche im ukrainischen Energiesektor. Zuvor hatte der ungarische Ölkonzern MOL mitgeteilt, der ukrainische Betreiber Ukrtransnafta habe den seit Ende Januar geltenden Zustand von „Force Majeure“ für beendet erklärt. Schon am Vorabend hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verkündet, dass die Reparaturarbeiten abgeschlossen seien. Die Lieferungen in die beiden Nachbarländer war unterbrochen worden, nachdem ein russischer Drohnenangriff eine Pumpstation in der Westukraine Ende Januar beschädigt hatte. Daraufhin begann ein politisches Katz-und-Maus-Spiel. Eigentlich hätte Selenskyj die Pipeline am liebsten gar nicht reparieren lassen, weil durch sie russisches Öl fließt.Entsprechend äußerte er sich mehrmals. Russland töte Ukrainer und dennoch solle Kiew das Öl nach Ungarn weiterleiten, damit Viktor Orbán dort die Wahl gewinne, sagte er etwa Anfang März. Damals kündigte er auch an, dass die Pipeline in anderthalb Monaten wieder in Betrieb gehen könnte – also kurz nach der ungarischen Parlamentswahl. Orbáns Regierung hatte der ukrainischen Seite im Wahlkampf vorgeworfen, die Reparaturarbeiten zu verzögern. Budapest zog infolge des ausbleibenden Öls auf EU-Ebene die Unterstützung für den 90-Milliarden-Euro-Kredit an Kiew zurück und blockierte das 20. Sanktionspaket gegen Russland.Naftogaz: „Erheblicher Schaden“Die Ukraine widersprach den Vorwürfen aus...





