Deutschlands Strategie: Zum Kampf bereit?
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Deutschlands Strategie : Zum Kampf bereit? Ein Kommentar von Reinhard Müller22.04.2026, 18:52Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenHier passt noch alles: Verteidigungsminister Boris Pistorius am 22. April vor dem WachbataillonReutersDie Bundeswehr hat Potential – personell und materiell. Sie muss aber mehr und schneller etwas daraus machen. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Putin muss zittern. Deutschland ist fähig. Bald. Jedenfalls fiel das Wort „Fähigkeit“ sehr oft, als Verteidigungsminister Pistorius Deutschlands strategische Ausrichtung vorstellte. Dazu gehörte viel Bekanntes und auch erschreckend Banales, wie die strategische Erkenntnis, dass die deutschen Streitkräfte weniger Papierkrieg führen und künftig auf überflüssige Meldungen und Berichte verzichten sollen.Eine Botschaft für den AggressorEs ist klar, dass Wichtiges nicht offen verkündet wird, „sonst könnten wir Putin in E-Mail-Verteiler aufnehmen“, wie Pistorius betonte. Entscheidend ist freilich, dass bei jedem Aggressor die Botschaft ankommt: Niemand kann es wagen, Deutschland anzugreifen. Das muss jetzt schon klar kommuniziert werden.Der Inspekteur des Heeres, Christian Freuding, hat das begriffen: „Wir sind bereit für den Fight tonight“, sagte er schon im November der F.A.Z. Diese Deutlichkeit lässt Pistorius, der sich in den Beliebtheitsrankings erstaunlich leicht ganz oben hält, mit seiner bürokratischen Art vermissen.In einer Zeit, in der wir keine Zeit haben, hat er sich viel Zeit gelassen – und herausgekommen ist nicht viel. Wer es zu einer Art Mantra erhoben hat, dass Putin spätestens bis zum Jahr 2029 in der Lage sein werde, die NATO anzugreifen, der sollte seine eigenen Pläne nicht zu weit in die Zeit danach strecken. An die 500.000 Soldaten sollten nicht erst in zehn Jahren einsatzbereit sein. Das Potential ist da – personell und technologisch.Mehr zum ThemaBundeswehrDas ist die neue Militärstrategie





