Cum-Ex: Razzia in Deutschland und den Niederlanden
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Cum-Ex : Razzia in Deutschland und den Niederlanden17.04.2026, 11:25Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenWeitere Durchsuchung: Staatsanwälte und Steuerfahnder aus Nordrhein-Westfalen ermitteln seit 2014 im Cum-Ex-Skandal.dpaErmittler haben das Netzwerk hinter den milliardenschweren Cum-Ex-Geschäften ins Visier genommen — diesmal reicht die Spur bis in die Niederlande.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Wegen illegaler Cum-Ex-Geschäfte hat die Staatsanwaltschaft Köln am Mittwoch Steuerberatungsgesellschaften in Deutschland und in den Niederlanden durchsuchen lassen. Das Verfahren richte sich gegen „mindestens 15 Beschuldigte“, teilte die Staatsanwaltschaft mit.Die Staatsanwaltschaft teilte mit, durchsucht worden seien Arbeitsplätze und Wohnungen von Beschuldigten in Frankfurt am Main, Limburg an der Lahn, Bitterfeld sowie in den Niederlanden in Amsterdam und in der Provinz Utrecht. Mit den niederländischen Behörden sei eine gemeinsame Ermittlungsgruppe gebildet worden. In den Niederlanden war die FIOD, eine dem Finanzministerium zugeordnete Einheit der Steuerfahndung, an den Durchsuchungen beteiligt.Mutmaßlicher Strippenzieher in den NiederlandenDas „Handelsblatt“ berichtete, im Zentrum stehe der niederländische Aktienhändler Frank Vogel. Ihm werde eine zentrale Rolle bei Cum-Ex-Geschäften vorgeworfen. Der Manager, der viele Jahre für ABN Amro und Fortis gearbeitet hatte, wurde im Juni 2023 in der Nähe von Amsterdam festgenommen. An der international koordinierten Aktion waren neben niederländischen und finnischen Beamten auch Ermittler aus Köln sowie vom Bundeszentralamt für Steuern beteiligt. Gegen eine Kaution in Höhe von 15 Millionen Euro konnte Vogel die Untersuchungshaft nach kurzer Zeit verlassen. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.Mehr zum ThemaCum-Ex-SkandalKein neuer Strafprozess für Hanno Berger
