Blome & Pfeffer: Ein Wal – und ganz viel Moral - Kipping über Timmy: Tiere sind mehr als eine Ware
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Blome & Pfeffer: Ein Wal – und ganz viel Moral: Kipping über Timmy: „Tiere sind mehr als eine Ware“Beeindruckt von der Sympathiewelle für Buckelwal Timmy: Katja Kipping und Steffen Kampeter Foto: NTVJosefNyary28.04.2026 - 01:06 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBerlin – Das musste ja so kommen! Ostsee-Buckelwal „Timmy“ liegt noch immer fest und ist nun trotzdem in der Politik gelandet. Gestern als Thema im „ntv Hauptstadttalk“ bei Nikolaus Blome (62) und Clara Pfeffer. Ex-Linke-Chefin Katja Kipping (48) zimmerte das passende Podest. Ihre Ansage: „Von rechts wird Umweltschutz gern als Kapriole einer linksgrünen Bubble abgetan. Dabei ist die Begeisterung für Flora und Fauna zutiefst in unsere Kulturgeschichte eingeschrieben. Von Goethe bis Fontane. Und bei ‚Timmy‘ blitzt es wieder auf. Natur ist Lebensraum, nicht nur Quelle für Ausbeutung. Tiere sind mehr als eine Ware. Und darin liegt auch etwas Ermutigendes.“Blome hielt dagegen – scharf, fast wütend; seine Diagnose: Doppelmoral. „Das ist nicht die Wahrheit. Was sich da manifestiert im Netz, aber auch vor Ort, mal unabhängig von diesen ganzen Wahnsinnigen, die sich da zu Walexperten erklären und dann da irgendwas mit diesem armen Tier machen, das da stirbt, das ist eine Form von Doppelmoral. Dieselben Menschen, die jetzt so mitleiden mit diesem einen Wal, tun sich keine zweieinhalb Gedanken, was sie essen, wie sie mit Tieren umgehen, wie in der ganzen Welt mit Tieren umgegangen wird. Es fokussiert sich eine Form von Mitgefühl in einer Art Ersatzhandlung auf dieses Tier, und darüber hinaus bleibt die Welt, wie sie ist.“„Immer ein liebendes Bildnis von den Menschen!“Kipping konterte emotional, mit Verweis auf den Alltag: „Wenn man in der sozialen Arbeit so viel unterwegs ist, trifft man auch auf ganz viele Menschen, die nicht so viel Geld haben und trotzdem unbedingt ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten wollen“, sagte sie. „Zum Beispiel, wie sie in Schullandheimen ihre Gemeinschaftsverpflegung umstell...




