Beim Rasenmähen - 10 Goldbarren gefunden, Gemeinde darf sie behalten
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Beim Rasenmähen: 10 Goldbarren gefunden, Gemeinde darf sie behalten Die Goldbarren wurden beim Rasenmähen im sächsischen Bannewitz entdecktFoto: Ordnungsamt BannewitzDinoSchröder24.04.2026 - 11:45 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBannewitz (Sachsen) – Goldregen für die Gemeinde! Nun ist es amtlich und auch juristisch wasserdicht. Der spektakuläre Goldfund im sächsischen Bannewitz gehört der Kommune. Nach Ablauf der gesetzlichen Finderfrist darf die beschauliche 11.000-Einwohner-Ortschaft über den Schatz im Wert von gut 36.000 Euro verfügen.So kam es zum Wahnsinnsfund: Am 17. Oktober mähten Gemeindemitarbeiter südwestlich von Dresden (Sachsen) in einem Regenrückhaltebecken den Rasen. Da blitzten zwischen den nassen Grashalmen acht Goldbarren auf. Die Männer alarmierten sofort Ordnungsamt und Polizei. Wenig später tauchten noch zwei Mini-Barren auf. Gesamtgewicht aller zehn Barren: rund 280 Gramm.Der Fundort des Goldschatzes: dieses Regenrückhaltebecken am Hengstberg Foto: Dirk SukowEigentümer der Goldbarren nicht gefundenKürzlich lief die sechsmonatige Wartezeit ab, in der sich ein rechtmäßiger Eigentümer laut Bürgerlichem Gesetzbuch hätte melden müssen. Bürgermeister Heiko Wersig (52) sagt zu BILD: „Alle vermeintlichen Finder wurden abgeprüft. Niemand hat glaubwürdig nachweisen können, Eigentümer der zehn Goldbarren zu sein.“ Dafür wäre eine ordentliche Rechnung mit den auf den Barren aufgeprägten Seriennummern nötig gewesen.Bürgermeister Heiko Wersig möchte das Gold an Vereine in der Gemeinde verteilen Foto: Dirk SukowParallel ermittelte die Polizei, ob der Fund möglicherweise aus einer Straftat stammt. Der Dresdner Polizeisprecher Marko Laske gegenüber BILD: „Wir konnten durch Überprüfung von 37 Hinweisen angebliches Eigentum ausschließen, denn es gab keine Übereinstimmung.“ Woher das Gold ursprünglich kommt, bleibt ein Rätsel.Was jetzt mit dem Goldschatz passieren sollMit Ablauf des Countdowns am 17. April entscheidet jetzt die Kommune selbst, was m...

