Bei Berlin-Besuch am Donnerstag - Schah-Sohn wird nicht von Bundesregierung empfangen
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Bei Berlin-Besuch am Donnerstag: Schah-Sohn wird nicht von Bundesregierung empfangen Irans Kronprinz Reza Pahlavi (65)Foto: Gregorio Borgia/AP/dpa22.04.2026 - 16:35 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBerlin – Kalter Empfang für den Sohn des letzten Schahs: Wenn Reza Pahlavi am Donnerstag nach Berlin kommt, wird ihn die Bundesregierung nicht empfangen. Regierungssprecher Stefan Kornelius (60) machte am Mittwoch klar: Die Bundesregierung sehe „keinen Anlass, mit ihm das Gespräch zu suchen“.Die Begründung: Der Schah-Sohn sei lediglich ein „Privatmann“ – auch wenn er von Teilen der iranischen Opposition getragen werde. Die Erwartung der Bundesregierung sei, „dass das iranische Volk die freie Entscheidung hat, über seine Führung zu bestimmen“.Trotz Kritik: Berlin hält Kontakt zu TeheranTrotz massiver Kritik am Mullah-Regime bleibt die iranische Regierung für die Bundesregierung ein Gesprächspartner. Kornelius erklärte, es gebe in der internationalen Politik immer wieder Situationen, in denen „man auch mit einem System, dem man keine Legitimation zubilligt, den Kontakt suchen muss, um einer internationalen Situation, einer Anspannung, einem Krieg, einen politischen Prozess entgegenzusetzen“.Mehr zum ThemaEr widerspricht Trump: Schah-Sohn: „Für uns war das kein Regimewechsel“Feiert sich US-Präsident Donald Trump (79) für etwas, was gar nicht erreicht wurde?Nach Kanzler-Wende: Sogar aus der CDU! Kritik an Merz’ Iran-KursCDU-Politiker und Irans Opposition greifen Merz wegen seines Iran-Kurses scharf an.Auch das Auswärtige Amt bestätigt: Die diplomatischen Beziehungen zum Iran bestehen weiterhin – „im Rahmen des aktuell Möglichen“. Gleichzeitig halte man engen Kontakt zur iranischen Zivilgesellschaft, etwa aus den Bereichen Menschenrechte, Wissenschaft und Kultur.Gespräche im BundestagGanz isoliert ist Pahlavi in Berlin aber nicht: Im Bundestag wird er empfangen. Geplant sind Gespräche mit Außenpolitikern mehrerer Fraktionen, darunter der Vorsitzende des Auswärtig...





