Bärlauch-Carbonara: In der Zone der erlaubten Experimente
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{ "@context": "https://schema.org", "@type": "ImageObject", "url": "https://img.zeit.de/zeit-magazin/wochenmarkt/2026-03/baerlauch-carbonara-spaghetti-rezept-wochenmarkt-bild/super__620x413", "width": 620, "height": 413, "copyrightHolder": { "@type": "Person", "name": "\u00a9\u00a0Angelika Schwaff" } } Grüne Carbonara?! Kein Grund für große Aufregung! © Angelika Schwaff Z+ (abopflichtiger Inhalt); Bärlauch-Carbonara: In der Zone der erlaubten Experimente Bei Carbonara kriegen die Puristen gerne Schnappatmung. Klar, Sahne darf da nicht rein. Doch Bärlauch? Ist wie Basilikum auch kein Verrat. Buon appetito! Ein Rezept von Angelika Schwaff Aktualisiert am 6. April 2026, 10:43 Uhr Schließen Veröffentlicht am einfachunter 30 Minuten Ich liebe Carbonara. Und zwar die "echte": Guanciale, Pecorino, Ei, Pfeffer. Keine Sahne, niemals. Aber seit ich in Italien, also quasi im Epizentrum der kulinarischen Unbeugsamkeit, eine Basilikum-Carbonara gegessen habe, weiß ich: Es gibt wohl doch eine Zone der erlaubten Experimente, und Kräuter sind anscheinend kein Verrat. Das bringt mich zu unserem heißgeliebten Bärlauch. Seine Saison ist so kurz, dass sie einen geradezu herausfordert, mutig zu sein. Warum ihn also nicht in den Kanon der römischen Klassik aufnehmen? Ich habe das Experiment gewagt und erkläre es für 100 Prozent gelungen. Es gibt allerdings einen kleinen technischen Unterschied zu meinem Standardrezept: Da der Bärlauch beim Pürieren zusätzliche Feuchtigkeit mitbringt, habe ich die Eigelb-Dosis erhöht. Ein Eigelb mehr als sonst fängt die Textur perfekt auf und sorgt dafür, dass die Pasta am Ende immer noch so schön sämig glänzt und nicht etwa verwässert wirkt.





