Autokrise geht weiter - VW-Gewinn bricht um 28 Prozent ein
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Autokrise geht weiter: VW-Gewinn bricht um 28 Prozent einDer VW-Konzern verdient deutlich weniger Geld, der Gewinn ist im ersten Quartal um rund 27 Prozent eingebrochenFoto: picture alliance/dts-AgenturJasperBitter30.04.2026 - 07:55 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenWolfsburg – Volkswagen steckt weiter in der Gewinnkrise. Der Konzern verkauft weniger Autos und verdient damit deutlich weniger Geld. Im ersten Quartal bricht der Gewinn nach Steuern um 28 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro ein. Auch Umsatz und Auslieferungen gehen zurück. Damit setzt sich die schwache Entwicklung fort. Schon im vergangenen Jahr war der Gewinn massiv eingebrochen. Jetzt zeigt sich: Eine echte Trendwende ist nicht in Sicht.Das Problem liegt tiefer als nur in der schwachen Nachfrage. „Es kommt auf die Marke an. Bei Audi und Porsche ist es eher ein Absatzproblem, ansonsten eher ein Margenproblem“, sagt Auto-Expertin Beatrix Keim zu BILD. Heißt: VW verkauft zwar weiter Millionen Fahrzeuge, verdient damit aber zu wenig Geld.VW unter Druck von allen SeitenDer Druck kommt von mehreren Seiten. Vor allem in China und den USA läuft das Geschäft schlechter. In Nordamerika brechen die Auslieferungen zweistellig ein, in China verliert der Konzern weiter Marktanteile, vor allem bei Elektroautos. Zusätzlich belasten hausgemachte Probleme die Bilanz. Die Neuausrichtung in den USA, inklusive des Produktionsstopps für das E-Auto ID.4, schlägt allein mit rund 0,5 Milliarden Euro zu Buche. Auch Zölle und hohe Umbaukosten drücken auf das Ergebnis.Dabei läuft nicht alles schlecht. In Europa kann Volkswagen weiter zulegen, vor allem bei Elektroautos hält sich der Konzern besser als viele Wettbewerber. „Ich denke, es ist teilweise auch eine Wahrnehmung oder sogar typisch deutsche Negativität. VW und Skoda räumen den E-Markt in Europa regelrecht ab“, sagt Auto-Expertin Beatrix Keim zu BILD.Mehr zum Thema50.000 Stellen weg: So will Blume VW neu aufstellenVW-Chef Blume setzt auf Sparprogramm, E-Mobilität...




