Auftritt in Teheran: Irans Fußballer als „Teil der Widerstandsfront“ zur WM verabschiedet
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Auftritt in Teheran : Irans Fußballer als „Teil der Widerstandsfront“ zur WM verabschiedet14.05.2026, 19:20Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenDie Spieler der iranischen Fußballnationalmannschaft werden in Teheran bei einer regierungsfreundlichen Versammlung verbschiedet.dpaDie iranische Nationalmannschaft macht sich vor der WM in den Vereinigten Staaten auf den Weg ins Trainingslager. Teheran versucht, daraus politischen Nutzen zu ziehen. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Mit kämpferischen und teils auch martialischen Botschaften ist die iranische Fußball-Nationalmannschaft bei ihrer Abreise ins WM-Trainingslager in die Türkei verabschiedet worden. „Wir wollen, dass ihr mit Einsatz und Entschlossenheit die Würde Irans bei der WM repräsentiert, und dabei habt ihr unsere volle Rückendeckung“, sagte Präsident Massud Peseschkian laut Staatssender Irib beim Treffen mit Spielern und Trainerstab in Teheran.Im Anschluss folgte eine große Verabschiedung auf dem Revolutionsplatz im Zentrum der Hauptstadt, die auch im Staatssender live übertragen wurde. Doch bei der staatlichen Zeremonie mit ausgewählten Fans ging es weniger um Fußball als um den Widerstand gegen den Kriegsgegner USA. Die derzeitige Waffenruhe in dem militärischen Konflikt gilt als fragil.Darf die gesamte Delegation in die USA einreisen?„Bei der WM werdet ihr den Iran als Teil der Widerstandsfront und als Kriegshelden des Obersten Führers vertreten“, erklärte Fußball-Verbandschef Mehdi Tadsch. Präsentiert wurde zudem eine neue Hymne für das Team, die eher an Kriegsrhetorik erinnerte als an Fußball.Unklar ist weiterhin, ob alle Spieler, Trainer und vor allem die Verbandsfunktionäre ein US-Visum erhalten. Mehreren Teammitgliedern wird eine Zusammenarbeit mit den Revolutionsgarden vorgeworfen. Die Revolutionsgarden stehen in den USA auf der Terrorliste – jeder, der mit ihnen in Verbindung gebracht wird, könnte abgewiesen werden. Besonders Verbandschef Tadsch, selbst ehemaliges Mitglied, dürf...





