Auf abgeriegeltem Stützpunkt - Mordanschlag auf den „Schlächter von Butscha“!
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Auf abgeriegeltem Stützpunkt: Mordanschlag auf den „Schlächter von Butscha“!Oberst Azatbek Omurbekov (42) soll die Tötung von Zivilisten im ukrainischen Butscha angeordnet habenFoto: Rossiya 24JudithGörs30.04.2026 - 17:52 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenChabarowsk (Russland) – Er befehligte die Truppen, die im Frühjahr 2022 Kriegsverbrechen gegen Einwohner der ukrainischen Stadt Butscha verübten. Nun wurde er zum Ziel eines Mordanschlags: Oberst Azatbek Omurbekov – bekannt als „Schlächter von Butscha“. Der bislang unbekannte Täter spürte ihn in dem Dorf Knyaze-Volkonskoye-1 tief im Osten Russlands auf. Dort befindet sich der abgeriegelte Stützpunkt der berüchtigten 64. selbstständigen motorisierten Schützenbrigade. Laut mehreren Quellen detonierte eine Bombe bereits am Dienstag gegen 9 Uhr morgens in Omurbekovs Wohnblock. Doch erst jetzt scheint klar: Der Anschlag ging schief. Omurbekov hat überlebt. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko (54) machte sich nach der Befreiung ein Bild: Manchen getöteten Einwohnern von Butscha wurden vor ihrer Ermordung die Hände hinter dem Rücken zusammengebundenFoto: Paul RonzheimerStattdessen traf es den Oberstleutnant Alexey Kuzmenko (†36), wie der anonyme Telegram-Kanal VChK-OGPU berichtet. Der Kanal soll Verbindungen zu Russlands Sicherheitsdiensten haben. Vermutet wird, dass der Attentäter einen Fehler machte – und versehentlich einen Untergebenen des Obersts tötete. Der Sprengsatz soll sich demnach in einem Briefkasten zwischen dem ersten und zweiten Stock des Gebäudes befunden haben. Zudem sei eine Kamera installiert gewesen – wahrscheinlich zur Fernzündung. Doch offenbar wählte der Täter den falschen Eingang. Kuzmenko kam ums Leben, Omurbekov blieb unverletzt. Militär-Siedlung streng abgeschottetBemerkenswert: Der Attentäter konnte sich auf dem Armeestützpunkt offenbar frei bewegen, obwohl der Zutritt nur über Kontrollpunkte möglich ist. Nicht-Anwohner benötigen eine Genehmigung. Ob der Täter also ein Insider war...





