Artemis-2-Mission: Hinter dem Mond zu leben ist noch teurer
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Artemis-2-Mission : Hinter dem Mond zu leben ist noch teurer Ein Kommentar von Thomas Jansen04.04.2026, 11:00Lesezeit: 1 Min.Bildbeschreibung ausklappenDie Rakete der Artemis 2-Mission hebt am 1. April in Cape Canaveral abReutersBemannte Weltraumfahrt sei zu teuer, hieß es in Deutschland lange. Technikbegeisterung war etwas für Japaner. Die Mondmission hat mehr Aufmerksamkeit verdient. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Zugegeben: Die Weltlage bietet derzeit nicht gerade ideale Voraussetzungen, um sich für Mondflüge zu begeistern. Der Wunsch, Menschen auf den Mond zu schießen, ist immer noch vorhanden, aber die meisten denken dabei wohl nicht zuerst an Astronauten. Dennoch hätte die Mission Artemis 2 auch in Deutschland noch mehr Aufmerksamkeit verdient.Horizont endet am WeißwurstäquatorZu lange galt Technikbegeisterung als Spleen der Japaner und Chinesen. Dass diese Fähigkeit unabdingbar für jede führende Industrienation ist, war oft mehr Floskel als Überzeugung. Die Bedenkenträger gaben den Ton an: Die bemannte Raumfahrt sei viel zu teuer, der Nutzen stehe in keinem Verhältnis zu den Kosten.Als die schwarz-rote Bundesregierung dem Namen des Forschungsministeriums das Wort „Raumfahrt“ hinzufügte, galt das als Wahlgeschenk der CSU an die bayerische Raumfahrtindustrie. Statt froh darüber zu sein, dass es deutsche Firmen gibt, die auch in der Musk-Liga des Weltraumgeschäfts ernst genommen werden, endete in diesem Fall der Horizont vieler Nichtbayern am Weißwurstäquator.Mehr zum ThemaHistorischer Flug zum MONDRakete von Mondmission Artemis 2 gestartet




