Angst vor Putin-Spionen - Pistorius verbannt private Handys aus Ministerium
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Angst vor Putin-Spionen: Pistorius verbannt private Handys aus MinisteriumBundesverteidigungsminister Boris Pistorius (66, SPD) Foto: IMAGO/Chris Emil Jan√üen16.04.2026 - 17:15 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBerlin – Das Haus von Boris Pistorius (66, SPD) zieht die Sicherheits-Schrauben deutlich an: Private Handys sind im Verteidigungsministerium jetzt offenbar weitgehend tabu. Der Grund: die wachsende Angst vor Spionage durch Russland und China.Nach Informationen des „Spiegel“ wurde die Nutzung von Smartphones, Tablets und Smartwatches im Bendlerblock massiv eingeschränkt. Bereits Mitte Februar ging demnach eine eindringliche Sicherheitsanweisung an die Mitarbeiter – viele wurden zusätzlich persönlich gewarnt. Die neue Regel: In Besprechungen mit sensiblen Inhalten („Verschlusssache – nur für den Dienstgebrauch“ oder höher) dürfen private Geräte nicht mehr mit hinein.Das gelte besonders für Themen wie Einsatzplanung oder die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr. Vor solchen Terminen müssen Handys und andere Geräte nun in Schließfächern auf dem Flur des Pistorius-Ministeriums eingeschlossen werden – betroffen sind damit nahezu alle Büros im Bendlerblock.Handys müssen wegen Spionagegefahr wegDer Grund: Das Ministerium warnt laut Bericht vor einer „erheblichen Bedrohung durch Spionage“. Die Bundeswehr sei ein „priorisiertes Aufklärungsziel insbesondere russischer Spionageaktivitäten“, auch China gehe strategisch und langfristig vor.Mehr zum ThemaGenehmigung für Auslandsreisen: Pistorius nimmt Wehrdienst-Regel zurückMänner dürfen weiter ohne Genehmigung ins Ausland reisen, die Pflicht ist ausgesetzt.Im Fokus: private Smartphones. Sie könnten über Apps oder Phishing mit Spähsoftware infiziert werden. Solche Angriffe bleiben oft lange unentdeckt, weil der Staat keinen Zugriff auf private Geräte hat. Die klare Einschätzung aus dem Papier, so der Bericht: ein „erhebliches Sicherheitsrisiko“. Dabei haben viele Mitarbeiter längst Diensthandys. Doch weil darauf...




