Angriffsziele werden überarbeitet - Wie Trump den Kriegsverbrechen-Vorwurf umgehen will
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Angriffsziele werden überarbeitet: Wie Trump den Kriegsverbrechen-Vorwurf umgehen willUS-Präsident Donald Trump (79)Foto: action pressHagenMeyer07.04.2026 - 16:29 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenWashington/Teheran – Donald Trump (79) lässt sein Militär im Iran Brücken zerstören und droht mit der Bombardierung von Kraftwerken. Eine Kriegsführung, die nicht nur das Mullah-Regime trifft, sondern auch die Zivilbevölkerung leiden lässt. Jetzt scheint das Pentagon einen Ausweg gegen den möglichen Vorwurf von Kriegsverbrechen zu erarbeiten. Die Liste potenzieller Ziele wird laut POLITICO (gehört wie BILD zu Axel Springer) um Energieanlagen erweitert, die sowohl Zivilisten als auch das Militär versorgen. Ihre doppelte Nutzung würde sie laut zwei Verteidigungsbeamten zu legitimen Angriffszielen machen. Grund für die Planspiele ist, dass der Druck auf Trump wächst: Sein Krieg gegen Teheran erreicht zentrale Ziele wie einen Regimewechsel nicht. Außerdem feuern die Mullahs weiter auf Nachbarn in der Region und haben mit der Blockade der Straße von Hormus die Weltwirtschaft als Geisel. Trump-Regierung prüft, was zivil UND militärisch genutzt wirdIn dieser Situation droht der US-Präsident immer härter mit Angriffen auf die Energie-Infrastruktur, „eine ganze Zivilisation wird heute Nacht sterben und nie wiederkehren“, sagte er Dienstag. Um den Vorwurf abzuwenden, damit gegen internationales Recht zu verstoßen und Kriegsverbrechen zu begehen, definieren hohe Regierungsbeamte laut POLITICO daher gerade, wo die Grenze zwischen militärischen und zivilen Zielen ist. Ein Beispiel seien demnach Meerwasserentsalzungsanlagen, da auch das iranische Militär Trinkwasser benötigt.Mehr zum ThemaÖlpreis rauf, Gold runter: Anleger zittern vor Trumps Iran-UltimatumDie Märkte blicken auf den Krieg im Iran und die Folgen für Wirtschaft und Energiepreise.„Bevor Ziele genehmigt werden, müssen sie einer operativen Rechtsprüfung unterzogen werden“, sagt Sean Timmons, ehemaliger Rechtsbera...





