Alzheimer und Demenz: Neue Studie dämpft Hoffnung bei Antikörpern
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Monoklonale Antikörper Neue Studie dämpft Hoffnung bei Alzheimer-Medikamenten Wirkstoffe wie Lecanemab bekämpfen bestimmte Ablagerungen im Gehirn von Alzheimer-Patienten. Eine Analyse bestätigt nun jedoch eine Befürchtung: Im Alltag profitieren Betroffene kaum davon. 16.04.2026, 02.35 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Gedächtnis, Orientierung, Probleme im Alltag: Erste Symptome verunsichern oft Betroffene und Angehörige (Symbolbild) Foto: Karl-Josef Hildenbrand / dpa if (typeof(Event) === 'function') {window.dispatchEvent(new Event('POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY'));} Eine neue Übersichtsarbeit von Forscherinnen und Forschern des unabhängigen Wissenschaftsnetzwerks Cochrane kommt zu einem ernüchternden Ergebnis bei Alzheimer-Medikamenten, die bestimmte Ablagerungen im Gehirn reduzieren. Sogenannte monoklonale Antikörper wie Donanemab richten sich gegen den Eiweißstoff Beta-Amyloid und sollen den Krankheitsverlauf vorwiegend in frühen Stadien bremsen. Die nun ausgewerteten Daten legen jedoch nahe, dass die Wirkstoffe Betroffenen kaum helfen und zudem Nebenwirkungen wie eine Schwellung des Gehirns verursachen können. Mehr zum Thema Alzheimerpatient über neue Therapie: »Das Medikament ist der einzige Strohhalm, an den ich mich klammern kann« Von Julia Köppe Für die Analyse wurden 17 klinische Studien mit insgesamt mehr als 20.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit leichter Alzheimer-Demenz oder leichten kognitiven Beeinträchtigungen ausgewertet. Alle eingeschlossenen Studien wurden von Pharmaunternehmen finanziert. Untersucht wurden mehrere Wirkstoffe, darunter Aducanumab, Donanemab, Gantenerumab und Lecanemab. In allen Studien wurden die Antikörper mit einem wirkstofffreien Scheinmedikament (Placebo) verglichen. Die zentralen Ergebnisse: Bei Gedächtnis und Denkvermögen zeigten sich nach 1...





