Alexus Grynkewich: Trumps Mann für den Truppenabzug
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
Alexus Grynkewich : Trumps Mann für den TruppenabzugVon Thomas Gutschker, Brüssel04.05.2026, 18:46Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenHöchster US-Soldat in Europa: Alexus Grynkewich, hier bei einer Anhörung im US-Senat im März dieses JahresReutersDer US-Oberbefehlshaber in Europa soll einen direkten Draht zum Präsidenten haben. Aber es ist ungewiss, ob er in dessen jüngste Entscheidung überhaupt eingebunden war.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Alexus Grynkewich, der bei der NATO nur „Grynch“ genannt wird, trägt zwei Barette. Der 54 Jahre alte Viersternegeneral ist seit Juli vorigen Jahres sowohl der Oberbefehlshaber der amerikanischen Truppen in Europa als auch der Oberbefehlshaber der NATO für Europa, kurz SACEUR. So ist es immer gewesen, weil die USA den wichtigsten Beitrag zur kollektiven Verteidigung der Allianz leisten. Auf sie entfallen fast 100.000 Truppen in Europa, knapp die Hälfte der militärischen Fähigkeiten und zwei Drittel der gesamten Verteidigungsaufgaben. Jetzt wird es bei Grynkewich liegen, die jüngste Entscheidung von Verteidigungsminister Hegseth und Präsident Trump umzusetzen: in den nächsten sechs bis zwölf Monaten 5000 US-Soldaten aus Deutschland abzuziehen.Möglicherweise kam das für den General so überraschend wie für die Bundesregierung. Zwar hatte Hegseth kurz nach seinem Amtsantritt eine Überprüfung der weltweiten Truppenpräsenz angekündigt, einschließlich eines neuen Schwerpunkts in der Pazifikregion. Doch signalisierten US-Diplomaten ihren europäischen Kollegen zuletzt, dass die Regierung keine formale „Global Force Posture Review“ veröffentlichen werde, weil größere Änderungen derzeit nicht geplant seien. Verbunden wurde das mit der Botschaft, es werde „keine Überraschungen“ geben. Kleinere Umgruppierungen wurden erst infolge eines Treffens der US-Regionalkommandeure in den nächsten Wochen erwartet. „Grynch“ werde schon dafür sorgen, dass die US-Präsenz in Europa hoch bleibe, hieß es intern.Verlegun...





