Aktuelle Studie - Immer mehr Deutsche nutzen Künstliche Intelligenz
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
Aktuelle Studie: Immer mehr Deutsche nutzen Künstliche IntelligenzKünstliche Intelligenz ist auch in Deutschland auf dem VormarschFoto: Philip Dulian/dpa28.04.2026 - 16:09 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBerlin – Künstliche Intelligenz gehört für viele Deutsche längst zum Alltag. Eine aktuelle Bitkom-Studie zeigt: Jeder Dritte (34 Prozent) nutzt KI-Tools mindestens wöchentlich, 15 Prozent sogar täglich. Weitere 24 Prozent verwenden sie gelegentlich. Insgesamt nutzen damit 73 Prozent der Bundesbürger KI zumindest zeitweise.Im Job sieht es anders aus: Dort hinkt die Weiterbildung hinterher. Eine Forsa-Studie für den TÜV-Verband offenbart: 56 Prozent der Betriebe arbeiten mit ChatGPT, Gemini oder Copilot. Jedes zweite Unternehmen sieht großen Schulungsbedarf.KI-Nutzung auch heimlichLaut Bitkom-Umfrage haben nur 21 Prozent der Erwerbstätigen bislang eine betriebliche KI-Fortbildung genutzt. Und: Zwölf Prozent der beruflichen Nutzer setzen KI ohne Wissen ihres Arbeitgebers ein. „Künstliche Intelligenz ist in vielen Unternehmen längst im Arbeitsalltag angekommen, aber der Kompetenzaufbau hält mit der Nutzung nicht Schritt“, sagt Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst meint: „Deutschland muss KI nicht nur nutzen, sondern mitgestalten und die Skeptiker dabei mitnehmen.“Die KI-Szene wird eindeutig von amerikanischen Anbietern bestimmt. ChatGPT führt mit 71 Prozent, Gemini liegt bei 50 Prozent, Copilot bei 43 Prozent. Grok (6 Prozent) und Claude (5 Prozent) sind Nischenprodukte. Die europäische Alternative Le Chat von Mistral kommt auf magere vier Prozent.Sorge wegen US-DominanzDie US-Dominanz beunruhigt: 72 Prozent der Bundesbürger sehen eine zu große Abhängigkeit von Amerika. Wintergerst warnte davor, diese Abhängigkeit hinzunehmen. Europa müsse massiv in eigene Technologien investieren und bessere Rahmenbedingungen schaffen, um im globalen Wettlauf nicht noch mehr zu einer „digitalen Kolonie“ zu verkommen.Mehr zum...




