80 Hippos droht Tod - Escobars Narco-Nilpferde sollen gekeult werden
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80 Hippos droht Tod: Escobars Narco-Nilpferde sollen gekeult werdenSeit die Nilpferde von Drogenboss Escobar illegal importiert wurden, breiten sie sich rasant ausFoto: AFPLauraMeinfelder14.04.2026 - 09:06 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBogotá (Kolumbien) – Sie sind eine echte Plage: Kolumbien will die Nilpferde des berüchtigten Drogenbosses Pablo Escobar (†1993) bekämpfen. Die Tiere haben sich stark vermehrt, seit der Kokainhändler sie für seinen Privatzoo ins Land brachte. Deshalb sollen sie gekeult werden.Escobar siedelte in den 1980er-Jahren vier afrikanische Flusspferde rund um sein Anwesen an. Seitdem haben sie sich kräftig vermehrt. Rund 200 Nachkommen streifen inzwischen durch die Region und sorgen für Sorgen bei Behörden und Anwohnern. Ohne Gegenmaßnahmen könnte ihre Zahl bis ins Jahr 2035 auf etwa 1000 Tiere ansteigen. Schätzungsweise 200 Nilpferde leben aktuell in KolumbienFoto: Fernando Vergara/AP/dpa80 Nilpferde sollen sterbenDie Regierung Kolumbiens aktivierte jetzt einen Notfallplan, um die Population der invasiven Art einzudämmen. Umweltministerin Irene Vélez Torres (43) kündigte an, dass zunächst etwa 80 Kolosse gekeult werden sollen. Die Tötung soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 beginnen.Der Eingang von Escobars Luxusanwesen Hacienda Nápoles (Archivfoto)Foto: Gamma-Rapho via Getty ImagesAndere Lösungsansätze seien bislang gescheitert. Versuche, die Tiere in Zoos oder Wildparks in Mexiko, Indien oder den Philippinen unterzubringen, blieben ohne Erfolg. Dennoch arbeite das Ministerium weiterhin an Umsiedlungsplänen.Die Kolosse können das Wasser verschmutzen, das Ökosystem bedrohen und Anwohner in Gefahr bringenFoto: AFPNarco-Nilpferde bedrohen Mensch und UmweltUrsprünglich hatte Pablo Escobar die vier Flusspferde für den Privatzoo seines Luxusanwesens Hacienda Nápoles angeschafft. Nachdem der Chef des Medellín-Kartells 1993 von Sicherheitskräften erschossen worden war, verfiel das Anwesen. Die Tiere entkamen in die umliegenden Wäld...





