40 Milliarden Euro Lücke: Können KI und Roboter das Gesundheitssystem retten?
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40 Milliarden Euro Lücke : Können KI und Roboter das Gesundheitssystem retten?Von Piotr Heller25.04.2026, 08:28Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenIn der Pflege könnten Roboter zum Einsatz kommen: Tests in einem Pflegeheim in Bayern.dpaDen Krankenkassen droht eine Milliardenlücke. Ein Papier von Ingenieuren zeigt, wie Technologie helfen könnte – und warum Effizienz allein nicht reicht. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Das Gesundheitssystem in Deutschland ist zu teuer. Diese Botschaft sendet der Bericht der „Finanzkommission Gesundheit“ von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU). Bereits 2027 sei mit einer Deckungslücke von 15,3 Milliarden Euro bei den gesetzlichen Krankenkassen zu rechnen. Bis zum Jahr 2030 dürfte die auf 40,4 Milliarden anwachsen. Um das zu verhindern, hat die Kommission 66 Reformempfehlungen vorgelegt: „Begrenzung einer Überversorgung“ bei der Kieferorthopädie, eine Erhöhung der Tabaksteuer und die kontrovers diskutierte Abschaffung der beitragsfreien Ehegattenversicherung sind darunter. Maßnahmen, die Kosten durch moderne Technologie senken, finden sich in den Vorschlägen kaum. Sie sind ohnehin eher das Metier der Ingenieurskunst. Passenderweise hat das Technologiezentrum des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) kürzlich das Papier „Transformation des Gesundheitswesens“ vorgelegt. Darin skizzieren die Autoren, wie Künstliche Intelligenz und Robotik die Patientenversorgung verändern könnte.Vereinzelt beziffern die Autoren die potentielle Effizienzsteigerung. KI zur Spracherkennung könnte etwa den Aufwand bei der Dokumentation halbieren. Mit Exoskeletten – also Robotersystemen, die Patienten bei der Bewegung unterstützen – ließe sich die Rehabilitation 30 Prozent effizienter gestalten. Transportroboter könnten das Pflegepersonal entlasten. Mit Analyseverfahren könnte man die Ressourcen im Gesundheitssystem besser verteilen und die Verwaltung um 30 Prozent effizienter machen. Doch diese Vision hat ihre Tücken. Eine Verbesserung...





